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Concert
Een droom die verbindt

Spices Of Zanzibar met Jeroen van Vliet, vrijdag 26 november 2010, Global Village Festival, De Lieve Vrouw, Amersfoort

Seit mehr als zehn Jahren schon bietet das Global Village Festival die Möglichkeit, Bekanntschaft mit der Musik aus aller Herren Länder zu machen. Sei es in kleinen Formationen oder in groβen Bands, es steht immer die Entdeckung der kulturellen Vielfalt im musikalischen und menschlichen Sinn im Vordergrund.

Konzertpianist und Komponist Jeroen van Vliet war dieses Jahr eingeladen, um das Eröffnungskonzert zu geben. Aus diesem Anlass hat er sich, wie er selbst sagt, seine Traumformation zusammengestellt. Dieser Traum und einzigartigen Begegnung bestand aus Bao Sissoko - Kora (Senegal), Jeroen van Vliet - Klavier, Keyboards, Komposition (Niederlande), Simin Tander - Gesang (Afghanistan/Deutschland), Raphaela Danksagmüller - Duduk, Bass-Blockflöte (Österreich), Brice Soniano - Bass (Frankreich), Afra Mussawisade - Perkussion (Iran/Deutschland) und wurde Spices Of Zanzibar getauft.

Spannend die Tatsache, daβ sich einige der Musiker zuvor nicht kannten und zum ersten Mal miteinander Musik machten. So begann das Konzert sehr konzentriert, von routinierter Gefälligkeit keine Spur. Man hörte einander aufmerksam zu und lernte sich dadurch kennen. Zurückhaltend, beinahe zögerlich ging Van Vliet seine Kompositionen an und lieβ seinen Begleitern den Freiraum ihre Position zu finden. Geklickt hatte es ohnehin schon 'unüberhörbar' zwischen ihnen.

Die Stimmakrobatin Simin Tander überzeugte und fesselte mit ihren stimmlichen Eskapaden und traditionellen Volksweisen. Virtuos begleitet wurde sie auf Duduk und Bass-Blockflöte durch Raphaela Danksagmüller und Bao Sissoko mit seiner 21-saitigen Harfe. Danksagmüller gab mit ihrem Spiel Einblick in die Sentimentalität der armenischen Musik, zugleich kam durch Sissoko die Schönheit der Musik Senegals zur Geltung.

Afra Mussawisade, von Hause aus Experte der klassischen persischen Perkussion, würzte das Ganze mit seiner grenzüberschreitenden Weltmusik. Viele Trommelstile vereinigte er und bildete so mit seinem Spiel eine unsichtbare Schnittstelle der Kulturen. Die feinfühlige und moderne Spielweise des Bassisten Brice Soniano war ein schöner Gegenpol zu afrikanischem Rhythmus und der Melancholie des Morgenlandes. Er spiegelte mit seinen Improvisationen die Schwerpunkte des derzeitigen europäischen Jazz wieder, der durchaus sensibel und experimentell ist.

Jeroen van Vliet hat an einem Traum teilhaben lassen, der verbindet: der respektvolle und herzliche Umgang mit den Kulturen. So wie es sich gehört.

(Sabine Fleig, 25.12.10) - - [naar boven]


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